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Welche Auswirkungen haben die Legierungszuschläge
Welche
Auswirkungen haben die Legierungszuschläge
auf
die Eigenschaft des Stahls?
| Kohlenstoff (C) |
Kohlenstoff bildet
durch den Härtevorgang Karbide von allen anderen Elementen. Die Karbide
der verschiedenen Elemente sind unterschiedlich hart. |
| Chrom (Cr) |
Chrom bewirkt eine
gewisse Rostträgheit und erhöht zugleich die Härte und die
Zähigkeit. |
| Kobalt (Co) |
Kobalt beeinflusst
das Verhalten aller anderen Legierungszuschläge und erlaubt eine
höhere Härtetemperatur. |
| Kupfer (Cu) |
Kupfer ist ein
unerwünschtes Element für Messerstähle. Es findet sich nur in ATS-55,
der für Messer kaum genutzt wird. |
| Mangan (Mn) |
Mangan bindet
überflüssigen Sauerstoff und entgast die Schmelze. Zugleich erhöhen
sich Härte und Zähigkeit bei nicht zu hohem Legierungsanteil. |
| Molybdän (Mo) |
Molybdän hat das
härteste Karbid. Es erhöht die Festigkeit, Zähigkeit und Korrosionsbeständigkeit.
Bei hohem Legierungsanteil erhöht sich die Hitzebeständigkeit. |
| Nickel (Ni) |
Nickel erhöht die
Rostbeständigkeit. Nickel wird bei härteren Stählen nur gering
legiert, weil es die Härtbarkeit negativ beeinflusst. |
| Phosphor (P) |
Phosphor ist
unerwünscht. Es erhöht zwar die Härte, macht aber den Stahl bei
höherem Legierungsanteil brüchig. |
| Silizium (Si) |
Silizium entgast die
Schmelze. Bei geringem Anteil verbessert sich Zug- und Druckfestigkeit. |
| Schwefel (S) |
Schwefel ist ein
unerwünschtes Element. Es wird als Verunreinigung angesehen und oft bei
den Analysen nicht erwähnt. |
| Vanadium (V) |
Vanadium verbessert
vor allen Dingen Zähigkeit und Bruchfestigkeit. Es trägt darüber
hinaus zu feinerer Kornbildung bei. |
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