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Die Geschichte hinter den Trestle Pine Messer 

[von Greg Holmes Inh. Trestle Pine Knives]

Trestle Pine Messer stehen am Ende einer Entwicklung aus 40 Jahren, die ich mit Fischen, Jagen und Campen in der unberührten Natur im Nordwesten Minnesotas verbracht habe. Für diese Abenteuer braucht man stets ein hochwertiges Messer, auf das man sich bei den verschiedensten Aufgaben stets verlassen kann.

Die Wildnis in Minnesotas Nordosten gehört zu den schönsten Waldgebieten der ganzen USA. Es gibt zahllose Seen und Flüsse über das gesamte Gebiet verteilt, deren Geschichte eng mit dem frühen Pelzhandel und der Holzindustrie verwoben ist. Diese Geschichte erweist sich als ebenso prächtig wie der Anblick, der sich einem hier bietet. Wenn man durch die Wälder streift, dann ist es kaum vorstellbar, dass beinahe der vollständige alte Baumbestand noch vor 100 Jahren vollständig abgeholzt war und der Großteil der Bäume in unseren nördlichen Wäldern, die man heute sieht, erst vor relativ kurzer Zeit wieder aufgeforstet wurden. Man kann bei der unfassbaren Schönheit des nördlichen Minnesota kaum begreifen, dass der Urwald vor rund 150 Jahren noch eindrucksvoller gewesen sein könnte.

Die Ausweitung der Holzindustrie im späten 19. Jahrhundert und die steigende Nachfrage machten ein immer weiteres Vordringen in die Wälder unvermeidbar. Ein dichtes Netz aus Schmalspurbahnen wurde im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert errichtet, um die abgebauten Stämme aus den entlegensten Winkeln des Nordens der USA und auch aus Kanada transportieren zu können. Etwa zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren nun schließlich alle dieser Strecken wieder aufgegeben und wieder abgebaut worden und zurück blieben nur die Trassen und vereinzelte Kiefern Stützbalken (sog. “Pine Trestles”). Noch heute kann man die Überreste dieser lange vergessenen Bahnstrecken finden, ja, sogar einige verwitterte Stützbalken, die einstmals die Wasserwege überbrückten.

Einer meiner liebsten Seen, an dem ich in den 1970ern zum ersten mal zum Fischen war, wird an einer schmalen Stelle noch von einer dieser Balkenkonstruktionen überspannt. Lange aufgegeben war dies einst eine Bahnstrecke, die im späten 19. Jahrhundert dazu diente, das abgebaute Holz aus den Wäldern zu transportieren. Aus offensichtlichen Gründen wurde diese Tatsache zum Namensgeber für den See: Trestle Pine Lake. Die ehemalige Bahnstrecke, die unmittelbar zum See führt, wurde zum Zugangspfad für Angler.

Das geerntete Holz wurde gesammelt und auf der Schiene zu einem örtlichen Sägewerk gebracht, gelegentlich auch schwimmend auf den Flüssen zu einem etwas entlegeneren Werk. Dabei löste sich gelegentlich ein Stamm aus der Verschnürung und sank unwiderruflich. Diese Stämme aus dem ursprünglichen Baumbestand waren zum Zeitpunkt der Abholzung 400 bis 500 Jahre alt und liegen seit nunmehr fast 160 Jahren unberührt und wegen des niedrigen Sauerstoffgehaltes perfekt erhalten auf dem Grund der Flüsse und Seen.

Das Holz dieser Stämme wurde immer beliebter bei Schreinern und Kunsthandwerkern auf der ganzen Welt, um daraus alles von Designermöbeln bis hin zu Musikinstrumenten zu bauen. Der Grund dafür ist, dass dieses alte Holz in sehr dichten und damit dunklen Wäldern wuchs, was die Wachstumsrate verlangsamte und damit die Struktur und Dichte des Holzes im Vergleich zu unseren heutigen Hölzern deutlich erhöhte. Und auch wenn das Holz durch die aufwendige Bergung, Trocknung, Lagerung und Verarbeitung unheimlich teuer ist, so ist es doch jeden Penny wert.

Monate des Lesens und der Recherche und andauernder Enttäuschungen brachten mich schließlich auf eine kanadische Firma namens Aqua Timber, die sich darauf spezialisiert hat, diese einstmals gesunkenen Stämme zu bergen und in brauchbares Holz zu verarbeiten. Dieser Prozess ist schwierig, manchmal sogar gefährlich, teuer und zeitraubend, und nur eine Handvoll Firmen besitzt das nötige Wissen und die Fähigkeit, um dieses Holz schließlich auf den Markt zu bringen. An dieser Stelle mein Dank an Aqua Timber für die Zusammenarbeit und die dadurch gegebene Möglichkeit, die Trestle Pine Knives Linie ins Leben zu rufen.

Ich habe mich dafür entschieden, verschiedene Varianten des alten Holzes für Trestle Pine Knives zu verwenden. Dazu gehören Griffe aus  Ahorn, Birke, Eiche und Esche, die einem ein Gefühl von Wärme und Schönheit vermitteln, das ich jedes Mal verspüre, wenn ich in die nördlichen Wälder zurück kehre. Auf allgemeinen Wunsch hin habe ich begonnen, auch in kleinerer Stückzahl exotische Hölzer wie Koa, Honduras Rosenholz oder tscherkessische Walnuss anzubieten, wie auch verschiedene Wurzelhölzer.

Die Messer von Trestle Pine Knives sind nur aus den besten Stählen und Materialien hergestellt. Bei den Stählen werden der beliebte 1095er Carbonstahl, der zähe D2 und die Premium rostfreiern 154CM und CPM154 vertreten sein. Es ist mir ein Anliegen, einen Stahl einzusetzen, der sowohl dem angedachten Einsatzzweck der jeweiligen Messer entspricht, als auch haltbar, einfach zu pflegen ist und darüber hinaus auch lange Standzeiten verspricht.

 

[Danke A. Thiel für die Übersetzung der Originalstory]



 

 


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